FÜLLUNGSTHERAPIE

Konservierende Zahnheilkunde

Die Füllungstherapie ist Teil der Zahnerhaltung und hat zum Ziel, Defekte, die durch Karies am Zahn entstanden sind, durch ein Drittmaterial wieder zu ergänzen.

Dies wird bei uns in der Praxis vor Ort durchgeführt und es stehen uns dazu diverse Materialien zur Verfügung:

  • Amalgam
  • Kunststoff
  • Gold
  • Keramik

Dabei kann man den zu behandelnden Zahn sofort mit Amalgam oder Kunststoff versorgen.

Entscheidet man sich für eine Versorgung mit Gold oder Keramik, so wird hier eine Anfertigung durch ein Dentallabor nötig. Hierzu wird nach Vorbereitung des Zahnes ein Abdruck von den Zähnen genommen. Von diesem wird ein Modell hergestellt und die gefertigte Keramik- oder Goldversorgung wird später fest eingesetzt

 

Die Amalgamfüllung

Amalgam ist ein Füllungsmaterial, dass schon lange in der Zahnmedizin verwand wird.

Es besteht zu 50% aus Quecksilber, zu 40% aus Silber und zu fast 10% aus Kupfer.

Viele Geister scheiden sich am Amalgam, deshalb möchte ich nur stichpunktartig Vor- und Nachteile aufzählen:

Die Vorteile bestehen in der Hauptsache aus der leichten Legbarkeit durch den Zahnarzt, der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und der damit verbundenen langen Haltbarkeit. Zudem ist Amalgam für eine Füllungsversorgung im Seitenzahnbereich eine preiswerte Lösung, die immer noch von den gesetzlichen Krankenkassen als Standardlösung vorzunehmen ist.

Die Nachteile des Amalgams sind durch das Quecksilber bestimmt. Man vermutet, dass dadurch der menschliche Organismus chronisch mit einem zu hohen Quecksilbergehalt belastet wird. Zudem wird das zahnärztliche Personal den Quecksilberdämpfen ausgesetzt. und zu guter letzt wird auch die Umwelt durch das Amalgam belastet, obwohl es schon in der Zahnarztpraxis durch einen sogenannten Amalgamabscheider möglichst aus dem Abwasser entfernt wird.

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